04.08.2009:
IT-Absolventen 2009: Informatikstudenten sind Personalers Liebling
Hamburg (ots) - Ein klassisches Informatikstudium ist die beste
Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg in der
IT-Branche. So richten sich drei Viertel aller tellenausschreibungen
an Absolventen mit einem Informatik-Diplom. Damit bleibt das Studium
der Bits und Bytes die mit Abstand beliebteste Ausbildung unter
Deutschlands größten IT-Arbeitgebern. Auf Platz zwei der
Studiengänge, die am häufigsten in Stellenanzeigen für
Berufseinsteiger nachgefragt werden, liegt Wirtschaftsinformatik mit
einem Anteil von 47 Prozent. Dahinter folgen Jobangebote für
Wirtschaftswissenschaftler (24 Prozent), Ingenieure (14 Prozent) und
Naturwissenschaftler (13 Prozent). Das sind Ergebnisse aus der Studie
"IT-Jobscout 2009", für die das Beratungs- und Softwarehaus PPI AG
die Stellenanzeigen der 100 größten deutschen IT-Unternehmen
ausgewertet hat.
Vor allem für angehende Systemingenieure und Nachwuchskräfte in
der Anwendungsentwicklung führt kein Weg an einem Informatikstudium
vorbei. In fast jeder Stellenausschreibung ist für diese beiden
Berufsgruppen ein entsprechender Hochschulabschluss Bedingung. Wenn
überhaupt können Wirtschaftsinformatiker hier noch punkten.
Trotzdem gilt in der IT-Wirtschaft ein fehlendes Informatik-Diplom
keineswegs als Ko-Kriterium. So bietet die Branche auch für
fachfremde Quereinsteiger zahlreiche, interessante Perspektiven.
Immerhin für jede fünfte Stellenanzeige reicht ein beliebiger
Studienabschluss aus. Zudem können sich bei jedem dritten Jobangebot
sogar Berufsanfänger bewerben, die überhaupt keinen Uni- oder
Fachhochschulabschluss haben - vorausgesetzt sie können diesen
Nachteil durch eine entsprechende Ausbildung oder umfangreiche
Projekterfahrung wettmachen.
Dabei sind die Chancen für Seiteneinsteiger vor allem in der
IT-Beratung und im Projektmanagement besonders groß. Beispielsweise
fordern knapp 60 Prozent der Jobangebote für angehende IT-Consultants
explizit Wirtschaftsinformatiker zur Bewerbung auf, weitere 40
Prozent richten sich an Wirtschaftswissenschaftler.
Allenfalls für frisch gebackene Ingenieure haben sich die
Jobchancen in der IT-Branche merklich verschlechtert. 2007 waren die
Personalverantwortlichen der 100 größten deutschen IT-Unternehmen
noch in vier von zehn Stellenanzeigen auf der Suche nach diesen
Hochschulabsolventen. Aktuell ist gerade einmal jeder siebte Job für
Ingenieure ausgeschrieben.
Hintergrundinformationen
Für den "IT-Jobscout 2009 - Stellen für Absolventen" hat die PPI AG
die Online-Stellenangebote der 100 größten IT-Unternehmen
Deutschlands untersucht und kann damit einen Querschnitt des
deutschen IT-Stellenmarktes abbilden. Im April und Mai 2009 wurden
dafür insgesamt 202 Stellenanzeigen ausgewertet. Gegenstand der
Untersuchung waren Job-Angebote, die sich an Hochschulabsolventen
oder Einsteiger mit höchstens zwei Jahren Berufserfahrung richten.
PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 25 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 280 Mitarbeitern 36
Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG
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Faktenkontor GmbH
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Snapshot/Firmenprofil: PPI AG
Quelle: news aktuell

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